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BeitragThema: Facebook- Veröffentlichungen   So 01 Nov 2015, 20:52

Hallo,
irgendwo hatten wir mal darüber geschrieben, wer alles einverstanden ist, dass ich Werke von ihm auf Facebook veröffentliche, aber ich finde es nicht mehr. Embarassed

Möchte nun hier nochmal, etwas leichter zu finden wegen der Überschrift, wer damit einverstanden ist, dass wir Werke von ihm, vornehmlich Gedichte oder kleine Leseprobe aus Geschichten, veröffentlichen.
Gerne könnte ihr auch direkt hier als Posting reinsetzen, was ihr veröffentlicht haben wollt.
Das Gedicht oder kleine Stück der Geschichte....Natürlich mache ich darunter ein
(c)mit dem Namen des Werkes.

Also nur zu, denke es ist eine gute Werbung und jeder der dort ist, kann es auch noch teilen....

ich fange mal an, ich veröffentliche jetzt ein Gedicht von mir.....in der Dämmerung .......
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BeitragThema: Re: Facebook- Veröffentlichungen   Mo 02 Nov 2015, 06:30

Eine Leseprobe aus meinem Roman fände ich schön ...

Kann ich die dann hier einstellen?

Geht das auch, wenn ich nicht bei FB registriert bin?

Danke, Feelein, dass du dich da so kümmerst.

Liebe Grüße
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BeitragThema: Re: Facebook- Veröffentlichungen   Mo 02 Nov 2015, 20:44

Klar, kopiere die Textprobe einfach hier rein, ich stell sie dann da rein.
Natürlich geht das auch, wenn du nicht auf fb bist, ich stelle es mit deinem Namen rein, ab besten noch ein Link zu dem Verlag.
Gerne
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BeitragThema: Re: Facebook- Veröffentlichungen   Di 03 Nov 2015, 06:02

Prima, ich mach das so schnell ich kann, vielleicht schon heute Abend ...

Dankeschön, Feelein. :-)

Liebe Grüße
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BeitragThema: Re: Facebook- Veröffentlichungen   Mi 04 Nov 2015, 17:28

Leseprobe aus "Im Sumpf der Angst" - Gabriele Datenet




Marie Petersen lief ungeduldig auf und ab. Vor einer halben Stunde wollte ihr Vater sie hier vor der Stadtbibliothek abholen. Wo blieb er nur? Hatte er sie etwa vergessen? Sie zog ihr Handy aus der Tasche und wählte seine Nummer. So ein Mist, ein Funkloch. Sie ging ein paar Meter Richtung Straße und versuchte es noch einmal. Ein Freizeichen. Endlich. Gerade als jemand abnahm, wurde sie an der Schulter gepackt, nach hinten gerissen und festgehalten. Sie schrie. Das Handy entglitt ihrer Hand und fiel zu Boden. „Wer sind Sie? Was wollen Sie von mir?“ Panik nahm Besitz von ihr und lähmte sie. Ihre innere Stimme befahl ihr, sich verdammt noch mal zu wehren.
Sie schlug um sich, versuchte, sich zu befreien, doch zwei kräftige Arme hielten sie umklammert wie eine Zange. Ihr stockte der Atem, als sie die Klinge eines Messers an ihrem Hals spürte.
„Nein. Bitte!“ Papa, bitte komm schnell. Tränen rannen über ihr Gesicht.
„Nicht umdrehen.“ Seine Stimme war wie ein leises Fauchen.
Marie wagte es kaum, zu sprechen. „Was wollen Sie?“, sagte sie.
„Deine Freundin. Wo ist sie?“
„Welche Freundin?“
„Die mit den dunklen Locken.“
In Maries Kopf begann es heftig zu arbeiten. Was wollte dieser Mann von Toni?
Intuitiv wusste sie, dass sie ihre Freundin in Gefahr brachte, wenn sie es ihm sagte.
„Ich kenne niemanden mit dunklen Locken. Sie müssen mich verwechseln.“
Marie schrie erneut vor Schmerz, als die Messerklinge ihre Haut aufritzte.
„Halt mich hier nicht zum Narren, Mädchen. Wo ist sie?“
„Ich weiß es nicht.“ Ein zweites Mal fuhr der blitzende Stahl durch ihre Haut. Sie biss die Zähne zusammen, als sie merkte, wie das Blut ihr in den Ausschnitt lief. Papa, bitte komm doch. Warum kommt denn hier niemand? Bitte Gott, hilf mir.
Der Mann riss sie an den Haaren dicht zu sich heran. Marie konnte seinen Atem riechen. Zigaretten und Pfefferminz. Sie fühlte seine Lippen dicht an ihrem Ohr.
„Ich will ihren Namen, ihre Adresse und ihren Aufenthaltsort. Sofort.“, sagte er.
In ihr weigerte sich alles, diesem Mann etwas über Toni zu erzählen.
„Bitte lassen Sie mich gehen. Ich kenne dieses Mädchen nicht.“
Ein Schlag traf sie unvermittelt ins Gesicht. Sie stürzte zu Boden. Ihr wurde schwummrig vor Augen. Sie versuchte, aufzustehen, doch ihre Glieder waren weich wie Gummi. Der Reißverschluss ihrer Umhängetasche gab ein leises, widerspenstiges Kratzen von sich, als der Mann ihre Tasche öffnete. Ihr Handy klingelte. Sie erkannte es an dem Walgesang, den sie sich neulich aus dem Internet heruntergeladen hatte. Wo war das Handy? Sie sah in die Richtung des Klingelns. Hier irgendwo musste es liegen. Da war es. Es lag ein paar Meter von ihr entfernt auf dem Asphalt. Sie kroch auf allen Vieren darauf zu, doch der Mann war schneller. Er steckte es ein. Marie suchte nach Passanten. Niemand war zu sehen, der ihr helfen könnte. Wo waren die Menschen, die hier sonst entlanggingen? Marie stand auf. Sie schrie um Hilfe, versuchte, wegzulaufen, doch der Mann packte ihre Arme und zog sie um die Ecke.
„Sei still“, fauchte er.
„Bitte lassen Sie mich gehen“, weinte Marie. Sie horchte auf. Jemand lief die Straße hinunter. Damenschuhe, die auf Asphalt klackten. Marie wollte schreien, doch er hielt ihren Mund zu.
„Schweig. Sonst bist du tot.“
Die Frau kam näher und sah Marie mit ihrem Peiniger an der Mauer stehen.
„Hallo“, sagte sie und warf einen Blick auf Marie. „Wirst du belästigt? Soll ich Hilfe holen?“
Marie schüttelte den Kopf. Am liebsten hätte sie geschrien, um sich geschlagen, doch sie wagte es nicht. Die Spitze des Messers drückte direkt auf ihre Wirbelsäule.
Der Mann lachte. „Quatsch, belästigt. Meine Tochter ist heute nur ein wenig zickig. Das kennen Sie bestimmt auch. Wir haben uns aber schon wieder vertragen.“ Er sah Marie an. „Stimmt doch, Süße, oder?“
Das Grinsen auf seinem Gesicht, verursachte eine Gänsehaut bei Marie. Sie nickte schweigend. Die Frau zögerte einen Moment, dann ging sie weiter. Marie fühlte sich am Boden zerstört. Wo blieb ihr Vater? Er war sonst immer pünktlich. „Ich will jetzt gehen“, sagte sie. „Lassen Sie mich los.“
„Erst sagst du mir, wo sie ist?“
Marie weigerte sich, irgendetwas über Antonia zu erzählen. „Ich kenne das Mädchen nicht.“
Er stieß sie wütend von sich. „Du lügst.“
Marie fiel mit dem Rücken gegen die Mauer. Ihr blieb die Luft weg. Sie ging zu Boden und starrte in sein rundes Gesicht, in die auffällig blauen Augen und sein schulterlanges, strähniges blondes Haar. Du musst dir sein Aussehen merken. Jedes Detail ist wichtig. Die schwarze Lederjacke, die braunen Westernstiefel. Er hat eine Tätowierung auf den Fingern der rechten Hand. LOVE. Auf jedem Finger ein Buchstabe. Sie schrie auf, als er plötzlich nach ihr trat. „Nein! Nicht! Gehen Sie weg.“ Doch er hörte nicht auf. Die Stiefelspitzen trafen sie unentwegt. Sie versuchte, wegzukriechen, zu schreien, doch kein Laut entwich ihren Lippen. Er trat immer wieder auf sie ein. „Bitte Gott, so hilf mir doch“, war alles, was sie noch hervorbrachte, ehe Dunkelheit sich wie ein schwarzes Tuch auf sie legte.


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