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 Eiskälte - Ich Form

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Phönixfeder
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BeitragThema: Eiskälte - Ich Form   So 16 Feb 2014, 17:24

Hier nun auch schon eine schöne kleine Miniaufgabe!



Vorgaben


Das Thema: Eiskalt
Sätze die geschrieben werden dürfen: 6
Zeichensetzung: insgesamt Höchstens 16 Komma, 6 Punkte, Ausrufezeichen, oder    Fragezeichen



Form der Sätze:

Schreibt in Ich-Form,

macht deutlich das ihr irgendwo gefangen seid, wo Eiseskälte herrscht. Wo könnt ihr euch aussuchen (zum Beispiel im Keller, in einem Iglu, im Wald...)

Ihr könnt schreiben wie ihr euch fühlt, was ihr spürt...

kein Dialog mit anderen...

das Thema muss klar erkennbar sein.

Viel Spaß dabei

   Vorgaben wurden verändert! Auf ein Neues und viel Spaß dabei!!!  flower


Zuletzt von Phönixfeder am So 23 Feb 2014, 08:21 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Eiskälte - Ich Form   So 16 Feb 2014, 18:07

Um das mal hier in den Gang zu bringen, mache ich den Anfang ... von Gedankenstrichen, Semikolonen und Auslassungspunkten war keine Rede, oder? Very Happy 
Es ist jetzt etwas krum und schief, denn die Vergleiche sind mehr schlecht als recht, aber ich wollte mal etwas anderes:


Zitat :
Adersprengende Eisfäden überziehen meine Haut wie ein Spinnennetz, mein Hintern klebt an dem Metallstuhl - mein Puls stockt wie Omas Eierstich. Ein leichter Hauch kitzelt an meiner Wange, nur um mich dann zurückzulassen, im Kerker. Nun bin ich zuhause, da wo ich herkomme - ich und das Eis.
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Phönixfeder
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BeitragThema: Re: Eiskälte - Ich Form   Do 20 Feb 2014, 19:56

Schon ein ganz schöner versuch, aber ich denke das kannst du noch besser, etwas runder, so das es beim lesen flutscht.
Es hat leider einen kleinen Beigeschmack namens abgehackt...
Versuche die Sätze mehr mit einander zu verbinden, es fliesen zu lassen!

Danke für deinen Versuch und das du dich als Erster getraut hast.


Natürlich darf man so oft versuchen wie man möchte...
hmmm, ich denke ich werde es ein wenig vereinfachen


werde den ersten Post etwas verändern!
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Silmariel Telcontar
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BeitragThema: Re: Eiskälte - Ich Form   Fr 21 Feb 2014, 09:46

so hier mal mein erster Versuch


Die eisige Winterkälte kroch mir in die Glieder als ich von den Lawinen des Berges verschüttete wurde ,es war ein Gefühl wie von innen heraus zu erfrieren, starr und steif waren meine Glieder geworden, unfähig um Hilfe zurufen.
Über all um mich herum der weise Tod, welcher dir Stück für Stück  Finger und andere Körperteile abgefriert .  
Ich hörte schon gar nicht mehr das Zähneklappern vor Kälte  .
Müdigkeit machte sich in mir breit, doch ich wollte die Kälte nicht gewinnen lassen die mir Stück für Stück den Lebenswillen raubte.
Meine fast schwarzen Fingerkuppen versuchte ich zu wärmen in dem ich sie versuchte mit meinem Atem zu wärmen welcher ehr  den Temperaturen der Arktis glich.
Zulange  war ich schon von den Schneemassen verschüttet  und es gab wenig Hoffnung doch noch gefunden zu werden , Wann würde endlich Hilfe kommen, kam sie überhaupt noch ?
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BeitragThema: Re: Eiskälte - Ich Form   Fr 21 Feb 2014, 12:40

Reakel schrieb:
Adersprengende Eisfäden überziehen meine Haut wie ein Spinnennetz, mein Hintern klebt an dem Metallstuhl - mein Puls stockt wie Omas Eierstich. Ein leichter Hauch kitzelt an meiner Wange, nur um mich dann zurückzulassen, im Kerker. Nun bin ich zuhause, da wo ich herkomme - ich und das Eis.

Mein kleiner Vorschlag zu deinem Versuch:

Adersprengende Eisfäden überziehen meine Haut wie ein tödliches Spinnennetz, das mir die Luft zum Atmen raubt.
Mein schon taub gewordener Hintern klebt schmerzhaft an einem Metallstuhl und lässt meinen Puls stocken, wie siedendes Wasser Omas Eierstich.
Ein leichter Hauch kitzelt verführerisch an meiner Wange, um mich dann allein im Kerker zurückzulassen, zuhause, da wo ich herkomme - ich und das Eis.
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BeitragThema: Re: Eiskälte - Ich Form   Fr 21 Feb 2014, 12:58

Silmariel Telcontar schrieb:
so hier mal mein erster Versuch
Die eisige Winterkälte kroch mir in die Glieder als ich von den Lawinen des Berges verschüttete wurde ,es war ein Gefühl wie von innen heraus zu erfrieren, starr und steif waren meine Glieder geworden, unfähig um Hilfe zurufen.
Über all um mich herum der weise Tod, welcher dir Stück für Stück  Finger und andere Körperteile abgefriert .  
Ich hörte schon gar nicht mehr das Zähneklappern vor Kälte  .
Müdigkeit machte sich in mir breit, doch ich wollte die Kälte nicht gewinnen lassen die mir Stück für Stück den Lebenswillen raubte.
Meine fast schwarzen Fingerkuppen versuchte ich zu wärmen in dem ich sie versuchte mit meinem Atem zu wärmen welcher ehr  den Temperaturen der Arktis glich.
Zulange  war ich schon von den Schneemassen verschüttet  und es gab wenig Hoffnung doch noch gefunden zu werden , Wann würde endlich Hilfe kommen, kam sie überhaupt noch ?

Hallo Sil
Auch bei dir, ein toller erster Versuch!!!
Was mich sehr erfreut ist, das ich hier bei der kleinen Aufgabe überhaupt keine Hast, Eile oder Aufgeregtheit finden kann...das ist wundervoll. Du scheinst dich wohl gefühlt zu haben beim Schreiben!   



Jetzt geht es ans feilen...die Ecken ab zu runden und alles noch ein wenig mehr mit einander zu verbinden.


Mein Vorschlag zu deinem Versuch:

Die eisige Winterkälte kroch mir in die Glieder, als ich von den Lawinen des Berges verschüttete wurde.
Starr und steif waren meine Glieder bereits und verursachten ein beklemmendes Gefühl, als müsste ich, durch meinen eigenen Atem von innen heraus erfrieren.
Eingeschlossen vom weißen Tod, der an meiner Haut nagt und mir jedes Körperglied zu erfrieren droht.
Müdigkeit machte sich in mir breit, doch ich wollte die Kälte nicht gewinnen lassen, die mir Stück für Stück den Lebenswillen raubte.
Ich versuchte meine steif gefrorenen Finger wiederzubeleben, hauchte sie vergeblich mit meinem Atem an.
Zulange  war ich schon von den Schneemassen verschüttet, unfähig um Hilfe zurufen hoffnungslos noch gefunden zu werden.


----> = Meine fast schwarzen Fingerkuppen versuchte ich zu wärmen in dem ich sie versuchte mit meinem Atem zu wärmen welcher ehr  den Temperaturen der Arktis glich.  Ein quassel-ich fummel mich tot Satz von Sil ggg


Alles in allem eine schöne Idee. Ich würde dir noch raten, die Übung mit jedem Text zu machen den du schreibst. Die Übung die ich dir in deinem Büro gezeigt habe...immer wenn du einen Absatz fertig hast oder Kapitel oder text wie hier
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BeitragThema: Re: Eiskälte - Ich Form   Fr 21 Feb 2014, 14:29

Danke Phönixfeder für deine Inspiration. Und das mit mehr Punkten ist eine gute Idee, denn wenn es nur drei Sätze sein dürften, fängt man gerade an, und muss schon wieder aufhören Very Happy 

LG Reakel
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BeitragThema: Re: Eiskälte - Ich Form   Fr 21 Feb 2014, 19:55

Reakel schrieb:
Danke Phönixfeder für deine Inspiration. Und das mit mehr Punkten ist eine gute Idee, denn wenn es nur drei Sätze sein dürften, fängt man gerade an, und muss schon wieder aufhören Very Happy 

LG Reakel

genau das ist die Schwierigkeit dabei... und manchmal wird es echt gebraucht....eine gute Übung zum Beispiel für Ausschreibungen mit wenig Textvorgabe, also wo wenige Wörter verlangt werden.

Außerdem lernt man so sehr gut sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, was bei jedem Text wichtig ist!
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BeitragThema: Re: Eiskälte - Ich Form   Sa 22 Feb 2014, 18:57

Mein kleiner Versuch...mein erster Very Happy



Mit steif gefrorenen Fingern rieb ich über meine Oberschenkel, die sich bereits taub anfühlten.
Jede Bewegung war als wälzte ich mich in einem Sack voll Nadeln, als schlitzte mir ein Messer quer über den gesamten Körper.
Mein Hals kratzte bereits wie eine offene Wunde in die man Alkohol schüttete.
Jeder Atemzug fiel mir schwer, kostete Überwindung die lebensnotwendig war.
Hier in dem dunklen Kühlraum, meinem eisigen Verlies, in das mich meine Entführer gesteckt hatten, verlor mein Leben seinen Sinn, verlor jede Hoffnung an Kraft.
Ich spürte wie meine Lungen sich ein letztes Mal gegen die eisige Luft wehrten und verlierten, spürte wie mein Körper aufgab und zusammen sackte.
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